Herbst-Blues

Nun ist also tatsächlich der Herbst in Moskau eingekehrt, was man daran erkennt, dass seit ein paar Tagen Schnee liegt. Zum Schneemannbauen reicht es noch nicht, aber für einen Schneespaziergang schon: Da uns die Zeitumstellung freundlicherweise eine Stunde geschenkt hat, waren wir trotz meines Ausschlafbedürfnisses gestern früh im Wald spazieren, ich bin auf einem zugefrorenen Mini-Teich herumgesprungen (ganz vorsichtig allerdings) und habe die frische Luft und die Sonnenstrahlen sehr genossen. In letzter Zeit hatte ich davon nämlich leider nicht sooo viel – früh aus dem Haus, wenn’s noch dunkel ist, abends heim, wenn’s schon dunkel ist… und frische Luft gibt’s unterwegs nicht.

Seit einigen Tagen hängt übrigens ein großes Banner über der Straße, auf der wir aus Moskau raus zu uns fahren, das verkündet stolz, dass diese Straße ein Teilstück der Fernverkehrstrasse Paris-Berlin-Warschau-Minsk-Moskau-Nizhnij Novgorod ist – man höre und staune! Ich wohne also quasi an der Straße Paris-Nizhnij Novgorod, ich bin also gar nicht so weit ab vom Schuss, *lach. Aber um von Moskau nach Nizhnij Novgorod zu fahren, braucht man bestimmt genau so lange wie von Paris bis nach Moskau.. *seufz.

Am Wochenende ist noch was dummes passiert – mir hat jemand die Freundschaft gekündigt, weil er bzw. sie nicht zur Hochzeit eingeladen war. Das ist natürlich albern, aber trotzdem unangenehm. Im Moment sehe ich nicht so große Chancen, dass das wieder ins Lot kommt, mal sehen, wie’s damit weitergeht.

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