…denn sie wissen nicht, was sie tun

Das hab ich heute in einer Beilage der russischen Tageszeitung „Gazeta“ gelesen und war leicht schockiert:

Der politkorrekte Jesus – die „Bibel in gerechter Sprache“ wurde veröffentlicht

In der neuen Übersetzung des Evangeliums wendet sich Jesus mit diesen Worten an Gott: „Vater unser und Mutter, die Ihr seid im Himmel“. Fünf Jahre lang haben 52 Übersetzer des Althebräischen und Griechischen daran gearbeitet, der Frau ihren gebührenden Platz zurückzugeben. Ab jetzt richtet sich Jesus in der „fortschrittlichen“ Version der Bibel, die in Deutschland unter dem Titel „Bibel in gerechter Sprache“veröffentlicht wurde, an „den Nächsten und die Nächste“ und brandmarkt nicht nur „Pharisäer“, sondern auch „Pharisäerinnen“. Er ist nun nicht mehr „der Sohn Gottes“, sondern „Gottes Kind“. Die Ansprache „Herr“, mit der Jesus viele seiner Gebete beginnt und die nach Ansicht der Übersetzer übermäßig männlich ist, wurde durch die Worte „Ewiger und Ewige“ ersetzt. Wenn allerdings vom Teufel die Rede ist, verwendet Jesus nach wie vor das männliche Geschlecht, eine „Teufelin“ wird im modernisierten Evangelium überhaupt nicht erwähnt, was der großartigen Idee der Gerechtigkeit widerspricht, die die Koordinatoren des 400.000 Euro teuren Projektes beflügelte.

Ich glaube, ein Kommentar hierzu ist überflüssig 😦

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