winterlich

…ist es derzeit überhaupt nicht. Wir haben um die 4-6 Grad, plus wohlgemerkt. Ich freu mich, denn ich krieg in der Metro keinen Hitzestau – ich muss nämlich keine leidigen Strumpfhosen und sonstige sehr warme Klamotten anziehen, nicht mal Mütze und Handschuhe.  Im vergangenen Jahr sah das ganz anders aus, da gab’s ja sogar in Germanien Tiefkühltemperaturen und viel Schnee.

Manchmal freu ich mich sogar noch mehr, nämlich wenn ich mir überlege, dass Gott vielleicht wegen uns dieses Jahr keinen Schnee schickt… wir können nämlich überhaupt keinen gebrauchen, denn je mehr Schnee liegt, desto länger taut der dann im Frühling und desto länger dauert es, bis der Boden halbwegs so trocken ist, dass wir auf der Datscha anfangen können, unser Häuslein zu bauen. Aber ganz so anmaßend wollen wir ja nicht sein. Schließlich passt anderen Leuten (und den Bären, die nicht schlafen können, und den Knospen, die zu früh aufgehen und vielleicht erfrieren) gar nicht, dass der Winter so lau ist. Und trotzdem ist es irgendwie Klasse, sich vorzustellen, dass Gott auf diese Weise das Fundament für unser Familiennest (trocken)legt…

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