schlaflos in Moskau

Andrej ist schuld! Oder besser gesagt, das Buch, das er mir vorgestern gegeben hat. Er war nämlich ja letzte Woche auf der Datscha und hat aus dem Haufen Bücher, die er dort zwischengelagert hatte, ein paar wieder mit nach Hause gebracht. Was Bücher betrifft, ist mein Liebster nämlich reich – er hat richtige Schätze angesammelt! Das reicht noch für viele lange Winterabende – oder für solche Nächte wie die gestrige. Und so hänge ich nun rum wie ein Käuzchen, kann kaum aus den Augen gucken und, geschweige denn, mich zu irgendeiner Arbeit aufraffen. Aber das ist auch ein Hammer-Buch:

Buch

„Aufzeichnungen eines Provinz-Priesters“ heißt es, ein total spannender Roman, der mich jetzt zwei Tage lang gefesselt hat. Spielt im Jahre 1985 und handelt von einem orthodoxen Priester, der in ein Provinzkaff versetzt wird, dort auf allerhand Gegenwind von der sowjetischen Stadtverwaltung stößt und zum Schluss in seiner Kirche ermordet aufgefunden wird – ans Kreuz genagelt. Ganz toll geschrieben. Solche Bücher verschlinge ich wie in einem Atemzug und bedauere dann immer, dass  sie so schnell zu Ende gelesen sind.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: