comeback

Nach zweiwöchiger (oder gar längerer) Funkstille melde ich mich mal wieder mit ein paar MaNus (MaNews) aus Moskau. Wobei es von hier gar nicht so viel zu berichten gibt, denn ich war ja jetzt eine Weile weg. Was ich überhaupt nicht vermisst habe, ist die morgendliche Schlacht beim Einsteigen in die U-Bahn. Das war ja in Hamburg die reinste Wonne – man wartet geduldig, bis der Zug da ist, keiner schubst und drückt von hinten, man steigt in Ruhe ein und auch aus und findet sogar meist einen Sitzplatz… erholsam.

Beim Metrofahren ist mir übrigens heute ein Plakat aufgefallen, dass mich im Zusammenhang mit einem ebenfalls heute gelesenen (man hat ja einiges nachzuholen) Eintrag in den „Straßen von Berlin“ an meine peinliche Jugendliebe erinnerte: Retro FM, ein Moskauer Oldie-Sender, veranstaltet seit ein paar Jahren immer kurz vor Neujahr ein Konzert namens „Die Legenden von Retro FM“, in dem alte, längst vergessen geglaubte Stars der 70er und 80er wiederbelebt werden. Da man in Russland diesbezüglich einigen Nachholbedarf hat (die Grenze war zu, Westfernsehen gabs nicht), sind die Stars von gestern und vorvorgestern hier auch immer noch und wieder gern gesehen. So wurden z.B. Arabesque und Dschinghis Khan wieder aus der Mottenkiste geholt, kürzlich trat auch Sandra in Moskau auf, Bad Boys Blue und C.C. Catch sind regelmäßig in Russland.

Aber eigentlich wollte ich mich ja zu meiner (heute in der Tat etwas peinlichen) Jugendliebe bekennen: Ich war begeisterte Anhängerin der schwedischen Pop-Truppe Army of Lovers. (Sollte ich jetzt nachträglich rot werden?) Jedenfalls sind die bei der diesjährigen Retro FM-Gala die Stargäste… extra wieder vereint für ein einziges Konzert. Aber da gehe ich ganz sicher nicht hin.

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3 Antworten

  1. Das mit der U-Bahn, das wär unerträglich für mich.
    Hier setz ich manchmal eine aus, sollte sie zu voll sein.

    🙂

  2. Aaahhh. Army Of Lovers. Die fand ich auch gut. Das schreit ja nach einer neuen Beichte…

  3. Hallo Manu,

    Du hast eine sehr schöne Seite aufgebaut. Die Seite hat zwar etwas von einem Tagebuch. Da sie aber offen zugänglich ist, hoffe ich, dass Du mir nicht böse bist, wenn ich ab und an vorbeischaue.

    Übrigens, es baraucht Dir nicht peinlich zu sein. Army of Lovers waren auch in der ausgehenden und zusammengekrachten UdSSR ein Begriff. Die habe ich auch gerne gehabt.

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