Kantinenvergleich

Ich bin ja nun gerade eben von meiner Dienstreise aus Hamburg wieder zurück und schwelge noch in Erinnerungen an die tolle Kantine unserer dortigen Mutterfirma. Die Kollegen da sind zwar längst nicht (mehr) so begeistert davon wie ich – naja, die sind das halt gewöhnt. Aber der Unterschied zu unserer Mini-Kantine hier im Hause ist mir beim Besuch derselben heute doch mal wieder recht krass ins Gesicht gesprungen.

1. Sie hat vielleicht gerade mal so 40 Sitzplätze. Sie könnte viel mehr haben, aber die andere Hälfte des Raumes ist als „Sportcafé“ für externe Besucher abgeteilt.
2. Es bedient eine Person an einer Essensausgabe, demzufolge geht alles sehr langsam, aber schneller darf es auch gar nicht gehen, weil man sonst ja keinen Sitzplatz bekommt.
3. Die Auswahl ist nicht so groß, die Portionen sind meist kleiner als in Hamburg, kosten aber ca. doppelt so viel. Beispiel:
Salat: Hamburg: 0,42 Euro; Moskau: ca. 0,95 Euro
Suppe: Hamburg: 0,42 Euro; Moskau: ca. 1,08-1,35 Euro (je nach Suppe).

Beilage: Hamburg: 0,42 Euro; Moskau: 0,81-1,89 Euro (je nach Beilage).

Und: Nein, wir verdienen nicht doppelt so viel wie die Hamburger Kollegen. Aber wir sind ja schon froh, dass es überhaupt eine Kantine gibt, denn das Mittagsangebot in unserer Gegend ist nicht wirklich üppig, und gerade im Winter hat man auch nicht immer Lust, durch Schnee und Kälte zu stapfen. Im Sommer, wenn das Gemüseangebot wieder reichlich und erschwinglich ist, werde ich mir dann aber doch lieber einen Salat von zu Hause mitbringen.

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