Veröffentlicht am 8 Februar 2010 von Manu
Laut WordPress-Info soll es jetzt möglich sein, Einträge per E-Mail zu verfassen und ins Blog zu stellen. Das würde mir die Perspektive eröffnen, trotz gesperrtem Zugang vom Büro aus und lahmem Netz zu Hause auch ohne Aufruf meiner Seite spontan mal den ein oder anderen Senf zu diversen Würstchen dazu zu geben. Mal sehen, ob es klappt…
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Veröffentlicht am 6 Februar 2010 von Manu
Der notgedrungene Besuch eines Straßenklohäuschens bei -22 Grad ist… nun… erfrischend!
(Da kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes den Hintern abfrieren.)
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Veröffentlicht am 1 Februar 2010 von Manu
(Naja, die allerersten Veränderungen gab es schon im Dezember: Haare ab, neue Frisur, ganz spontan am letzten Abend der leider letzten Dienstreise nach Deutschland.)
Ab heute: Schokoladenverzicht. Freiwillig und für unbestimmte Zeit. Irgendwie muss man ja mal anfangen, sonst wird das nix mit dem einen der (zwei? drei?) großen Ziele für dieses Jahr, welches da heißt “-15″.
Gleichzeitig hab ich mit etwas “sportlicher Betätigung” angefangen – naja, erst mal ohne Fitness-Studio und so, dafür hab ich keine Zeit, aber ich lauf seit heute vom Bahnhof zu Fuß zur Arbeit und zurück. Immerhin 35 Minuten jeweils und nicht getrödelt. Es ginge zwar noch schneller, aber da ich teilweise durch zentimeterhohen Schnee stapfen oder rutschige Treppen von Fußgängerunterführungen runter und wieder hoch kraxeln muss, lieber auf Nummer sicher. Und man(u) will ja auch nicht völlig fertig im Büro ankommen. Zum Glück sind seit dieser Woche die Temperaturen wieder im Normalbereich bei ca. -5, denn ob ich bei -20 auch Lust auf lange Fußwege hätte, ist eher zweifelhaft. Ich gebe zu, dass mir zwei weitere Umstände die Entscheidung leicht gemacht haben: ÖPNV ist in Moskau und Umgebung seit Januar wieder kräftig teurer geworden, 60-er Ticket für die Metro jetzt 1080 Rubel, Elektritschka-Monatskarte um die 2000 Rubel (hier mal der Vorjahresvergleich), da spare ich wenigstens die Metro. Mit der wäre ich nun dank der Umbauarbeiten an der Station, wo das Büro sich befindet, auch nicht viel schneller als zu Fuß, denn ich müsste einen Haken fahren und auch ein Stück laufen und in der Umsteigestation im wahrsten Sinne an der Rolltreppe im Stau stehen. Nun habe ich also endlich bisschen Bewegung, noch dazu an (fast) frischer Luft (hüstel).
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Veröffentlicht am 27 Januar 2010 von Manu

Arbeitszeiten der Aufnahmekommission:
…
Mo., Di., Do., Fr., Sa. 10:00-18:00 Uhr
…
Technische Pause: 17:45-18:00 Uhr

Betreten des Balkons verboten!
Schlüssel bei der diensthabenden Krankenschwester.

!!!ACHTUNG!!!
In den Räumlichkeiten der Toilette findet zum Zwecke Ihrer Sicherheit Videoüberwachung statt!
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Veröffentlicht am 27 Januar 2010 von Manu
Wieder ist eine halbe Ewigkeit vergangen, seit ich das letzte Mal im “Inneren” von MaNus Moskau war – im Büro ist der Zugang zu Blogseiten gesperrt (ja, kann ich ja verstehen, dass man während der Arbeitszeit tatsächlich arbeiten soll, aber es gibt ja Mittags- und andere Pausen…), und abends zu Hause wartet erstmal unser Mädchen und – wenn das dann schläft – jede Menge Kram. Der muss aber notfalls auch liegen bleiben, so geht das ja nicht weiter
Zur Geschichte über den Aufenthalt in einer russischen Geburtsklinik, die ich ja mal irgendwann angekündigt hatte, kann ich jetzt noch einen Erfahrungsbericht über das European Medical Center und zwei über das Städtische Krankenhaus Nr. 83, beide in Moskau, hinzufügen. Naja, medizinische Versorgung in Russland ist ein ganz eigenes Kapitel, und zwar kein besonders schönes. Meine Mutter meinte mal: “Mensch, die sowjetische Medizin war doch seinerzeit so berühmt und fortschrittlich…” Genau, vor 30 Jahren war sie das auch – und manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass sie auf dem Stand leider stehen geblieben ist… und neben sehr engagiertem medizinischen Personal gibt es eben auch anderes. Ich habe Neujahr in der Chirurgie verbringen müssen und da zum ersten Mal angetrunkene Krankenschwestern erlebt.
Jedenfalls melde ich mich jetzt – zum wiederholten Male – zurück und hoffe auch, in der nächsten Zeit nicht wieder irgendwo im Untergrund zu verschwinden. Immerhin hat das Jahr der Veränderungen angefangen
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Veröffentlicht am 30 Dezember 2009 von Manu
Sehr geehrte Damen und Herren, hohes Gericht, liebe Freunde, Bekannte und Verwandte!
MaNus Moskau präsentiert mit Stolz und großer Zuversicht:
2010
Das Jahr der Veränderungen.
Demnächst auf Ihrem Kalender.
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Veröffentlicht am 22 Juni 2009 von Manu
Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Unser kleiner Sonnenschein ist schon fast drei Monate alt… und ich komme erst jetzt dazu, die werte Weltöffentlichkeit darüber zu informieren, dass wir ein ganz wunderbares kleines Mädchen namens Emilia bei uns haben.
Vielen Dank für alle Kommentare, Grüße, Nachfragen nach unserem Befinden – es ist alles in bester Ordnung, und bald werde ich auch mal erzählen, wie das so ist, hier ein Kind zu bekommen. Die russische Realität kann einem die Freude ziemlich verderben, aber die meisten Hürden haben wir inzwischen geschafft: Unser Mädchen kam am 28. März, fast zwei Wochen nach dem berechneten Termin (den ich aber von Anfang an für zu früh gehalten habe) um 0:25 Moskauer Zeit auf die Welt – in Deutschland war zu diesem Zeitpunkt der 27. März noch nicht zu Ende. Wir hatten eine ganz tolle Ärztin (Marina Ramiljevna – vielen Dank für alles!), und die Geburtsklinik kann ich auch nur empfehlen. Zwar herrschen auch dort z.T. “russische Verhältnisse” (Stichwort “Essen auf Rädern”, dazu später mal mehr), aber ich bin ja nun mal auch in Russland und insgesamt mehr als froh darüber, wie gut und problemlos alles verlaufen ist. Die Probleme beginnen aber spätestens nach der Geburt, wenn man sein frisch geschlüpftes Glück offiziell machen möchte – Geburtsurkunde, Anmeldung, Staatsbürgerschaft… alles das ist ein elender, ätzender bürokratischer Hürdenlauf, der bei uns vier Wochen gedauert hat. Zum Vergleich: Den deutschen Kinderreisepass hatten wir in der Botschaft innerhalb einer halben Stunde. Die Pflichtuntersuchungen in der Kinderpoliklinik sind auch ein wahres Vergnügen… aber das hier ist ja nur eine Kurzzusammenfassung, und deswegen:
Alles ist prima, wir sind glückliche Eltern, unser Mädchen wächst und gedeiht und hat ein bezauberndes Lächeln:

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Veröffentlicht am 28 März 2009 von Manu
Veröffentlicht am 15 Januar 2009 von Manu
Da kann einem die gute Laune doch glatt vergehen: Seit 1.1.2009 ist “mein” Metroticket mal eben um fast 50% teurer geworden – 60 Fahrten mit 45 Tagen Gültigkeit kosten statt vorher 580 jetzt 865 Rubel. Und heute lief nun auch meine 30-Tage-Karte für die Elektritschka ab – die kostete bis Dezember 1050 Rubel, jetzt 1470 Rubel, eine Einzelfahrt für meinen Tarifbereich gibt’s nun für 56 statt 48 Rubel. Ach und wenn ich dann noch irgendwas aus dem guten alten Europa brauche oder mal ‘nen Flug nach Hause buchen will – 1 Euro kostete vor einem Monat noch so 36 Rubel, jetzt 42-43, da wird das Vergnügen gleich mal um 20% teurer. Prima. Wenn mein Gehalt nur auch so schnell steigen würde wie die Preise…
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Veröffentlicht am 13 Januar 2009 von Manu
Nachdem wir letzte Woche in den Nachrichten dauernd hören durften, wie sehr ihr da in Mittel- und Westeuropa alle leidet, weil ihr endlich mal richtigen Winter, aber leider kein russisches Gas habt, haben wir auch ein wenig mitgelitten und die Temperaturen noch etwas runtergeschraubt. Aber nur kurz, denn man soll ja nicht übertreiben. Allerdings sind Moskau und Umgebung recht heftig aus dem Schockgefrierzustand aufgetau(ch)t: von -23 auf +2 in drei Tagen, und nun haben wir den Salat: gestern hat es tagsüber sogar geregnet – und ich durfte dann abends und heute früh wie auf Eiern die doch wieder überfrorenen Fußwege, Unterführungstreppen und Bahnsteige entlang tippeln, rutschen, schliddern. Ja toll.
Immerhin scheint heute mal wieder die Sonne, was sich sehr positiv auf das Allgemeinbefinden auswirkt, ich muss mich nicht in mehrere Klamottenschichten hüllen, in denen ich mich dank Bauchumfang kaum noch bewegen kann, und die Froströte an den Händen (kommt davon, wenn man bei -15 ohne Handschuhe draußen rumwerkelt und ein Katzenhaus baut) ist auch fast wieder weg.
In diesem Sinne: sonnige Grüße!
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